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Beate Teresa und Susanne Hanika: Jenseits des Schattentores

Sonntag, Oktober 18, 2015






Titel: Jenseits des Schattentores
Autorin: Beate Teresa und Susanne Hanika
Genre: Romantasy
Seitenzahl: ca. 480
Verlag: Fischer Sauerländer
Erschienen am: 24. September 2015
Preis: 14,99€ (E-book) und 16,99€ (Gebunden)
Meine Wertung: 3,5 Blumen




Inhalt

Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!

Erster Satz
>>Dies ist das letzte Mal!<< Der Gott der Unterwelt ließ einen so gewaltigen Blitz durch die Steinhalle fahren, dass der Mann vor ihm erschrocken den Kopf einzog.
 
Meine Meinung

Erstmal ein Lob für das schöne Cover, denn das ist der Grund warum ich überhaupt erst auf dieses Buch aufmerksam wurde und ich es mir dann genauer angesehen habe.
Der Inhalt hörte sich interessant an, ein Mädchen das von jemand völlig fremden dazu gezwungen wird eine Leiche zu verstecken und dies dann auch noch tut, das hat mich sehr neugierig gemacht, denn wer macht schon sowas???

Den Anfang des Buches fand ich aber teilweise etwas verwirrend. Die Protagonistin, Aurora, bekommt von einem Freund ihres Vater merkwürdige Aufgaben gestellt, die diese dann auch noch ausführt, da dachte ich mir nur warum? Und auch warum Aurora eine Leiche mit einer Frau versteckt, die sie gar nicht kennt. Auch wenn Aurora wohl ziemlich Abenteuerlustig ist, versteckt man doch keine Leiche, bei der der Kopf auch noch fast am abfallen ist.
Aber das war am Anfang, dann wurde die Geschichte immer besser und die Seiten sind ziemlich schnell gelesen gewesen. Es gab Stellen an denen ich mir ein Lächeln nicht verkneifen konnte und an anderen musste ich einfach mit Aurora mit fiebern.

Aurora hat als kleines Mädchen ihre Mutter verloren und nur noch ihren Vater und 2 befreundete Professoren. Doch als sie sich mit ihrem Vater streitet und von zuhause weg läuft und nach einem Platz sucht, wo sie bleiben kann , fängt ein Abenteuer an, welchens Aurora wohl am wenigsten erwartet hätte. Auf einmal befindet sie sich auf der Jagt nach Münzen, die einen ohne den Fährmann über den sagenumwobenem Fluss Styx ins Jenseits bringen können. Begleitet wird sie dabei von der Auftragkillerin Luna, einem geheimnisvollen Mann names Leon und einem Zwerg. Jeder dieser Personen hat seine eigenen Gründe der Suche nach den Münzen bei zu wohnen.
Der Zwerg war einfach ein wundervoller Charakter der die Runde immer etwas aufgelockert hat und der auf keinen Fall fehlen durfte, der dem brummigen Leon immer mit Bezeihungstipps zur Seite stand und Luna die besser mit Waffen umgehen konnte als mit Menschen. Tja und dann Leon, von dem man nie so genau wusste was er jetzt wohl denkt.
Ach ja und fast hätte ich es vergessen, da ist ja auch noch Persephone, die Mitleid mit Aurora hat und ihr versucht doch irgendwie zu helfen, dabei hat sie ihre ganz eigenen Beziehungsprobleme mit Hades, dem Gott der Unterwelt.

Das Ende war dann glücklicherweise ein Happy End, allerdings gab es eine Frage, die wie ich finde nicht richtig geklärt wurde und man noch gerne beantwortet hätte.

Fazit

Der Anfang war noch nicht so vielversprechend und etwas verwirrend doch das ändert sich dann ziemlich schnell und die Seiten lassen sich gut weg lesen.
Kurios, spannend und auf alles Fälle Lesenswert!

Wertung

3,5 von 5 Blumen

Mein herzlicher Dank geht an...

... den Fischer Sauerländer Verlag, der so lieb war und mir das Rezensionsexemplar hat zu kommen lassen.

Autorenporträt

Beate Teresa Hanika, geboren 1976 in Regensburg, ist Fotografin. Ab 1997 arbeitete sie mehrere Jahre als Model in verschiedenen europäischen Städten. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort in der Nähe von Regensburg. Ihr erster Roman ›Rotkäppchen muss weinen‹ wurde u.a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2007 und dem Bayerischen Kunstförderpreis 2009 ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert. Susanne Hanika lebt mit Mann und Kindern in Regensburg. Nach dem Studium der Biologie und Chemie promovierte sie in Verhaltensphysiologie und arbeitete als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Sie hat bisher fünf Erwachsenenkrimis veröffentlicht und schreibt seit 2010 mit ihrer Schwester Beate Teresa Hanika im Jugendbuchbereich. Kindern und Jugendlichen die Begeisterung zum Lesen zu vermitteln, liegt ihr sehr am Herzen.



 

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