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Tad Williams: Das Herz der verlorenen Dinge

Donnerstag, April 27, 2017






Titel: Das Herz der verlorenen Dinge
Reihe: Ein Osten Ard Roman (5)
Autor: Tad Williams
Genre: High Fantasy
Seitenzahl: ca. 380
Verlag: Klett-Cotta
Erschienen am: 11. März 2017
Preis: 15,99€ (E-book) und 20,00€ (Gebunden)
Meine Wertung: 4 Blumen



Inhalt

»Das Herz der verlorenen Dinge« bietet für alle neuen Leser den Einstieg in die Welt von Osten Ard. Er setzt an am Ende des letzten Bandes von »Das Geheimnis der Großen Schwerter« und eröffnet einen neuen Zyklus voll tödlicher Abgründe und Intrigen dreißig Jahre in der Zukunft.

Tad Williams’ Antwort auf George R. R. Martins »Game of Thrones«

Osten Ard steht erneut am Scheideweg. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern ist es gelungen, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen. Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist, sondern nur in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird ...

Erster Satz

"In dem Schneetreiben glaubte er zunächst, der Soldat, der sich da vor ihm durch den eisigen Matsch der Frostmarkstraße schleppte, sei verwundet, an Nacken und Schultern blutbefleckt." 
 
Meine Meinung

Nach so vielen Jahren hat sich Tad Williams doch noch entschlossen, die Osten Ard Bände weiter zu führen. Nach den ersten 4 Bänden folgt nun also dieser Zwischenband.
Das Cover finde ich klasse gelungen und es passt zu der neu herausgekommenen Taschenbuch Ausgabe der vorigen Bände.
Auf dem Cover sieht man das Herz der verlorenen Dinge, bei dem es sich um ein Schmuckstück handelt.
Bis fast zum Ende hin wusste ich allerdingst nicht warum das ganze Buch danach benannt wurde, aber auf den letzten Seiten, hat sich dieses Rätsel für mich gelöst. Warum das Buch nun aber so heißt will ich nicht verraten, denn das würde ein ziemlich heftiger Spoiler werden.

In der Inhaltsangabe steht, dass man das Buch völlig unabhängig von den vorigen Bänden lesen kann. Dazu würde ich aber nicht unbedingt raten, zwar wird im späteren Verlauf des Buches nicht mehr auf die Story in den Bänden davor eingegangen. Aber am Anfang gab es schon ein paar Dinge, wo ich es ganz gut fand die Handlung vorher gekannt zu haben und vor allem war es gut die anderen Teile, zu kennen weil man einfach ein paar bekannte Gesichter wieder sieht und sie auch sofort einordnen kann.

Einige Charaktere aus dem Buch kennt man bereits wie Herzog Isgrimnur zum Beispiel. Leider war keiner meiner Lieblingscharaktere aus den vorigen Bänden mit dabei, sie wurden höchsten mal erwähnt. 
In diesem Teil gabe es leider auch keinen Charakter mit dem ich mich so identifizieren konnte, wie mit Simon und daher blieben bei mir die Charaktere doch etwas distanziert.
Gemocht habe ich aber schon ein paar, sogar ein oder zwei Nornen (unsterbliche Elfenwesen) fand ich auf ihre Weise interessant und habe es gemocht ihre Gedankengänge zu verfolgen, vor allem ging das dadurch, dass in diesem Teil viel mehr aus der Sicht der Nornen geschrieben war.

Das Buch ist im Gegensatz zu den anderen ziemlich dünn, vor allem da um die 100 Seiten für Zusatzmaterial drauf gehen, aber diese dicke fand ich für dieses Buch eigentlich ganz angemessen.
Es geschieht im großen und ganzen auch nicht so viel. 
Es wird gegen die Nornen gekämpft und jeder schmiedet so seine Pläne um an sein Ziel zu gelangen, aber selbst bei so wenig Inhalt hat es Tad Williams wunderbar hinbekommen eine spannende Story zu erschaffen.

Tad Williams hat einen unheimlich guten Schreibstil denn ich konnte das Buch ganz leicht flüssig weg lesen und es gab keine Situation bei der ich gestockt bin.
Besonders nett waren zum Schluss auch noch das sehr detailierte Glossar, die Landkarte und die Leseprobe zu der nachfolgenden Reihe "Der letzte König von Osten Ard", welche 30 Jahre nach den Ereignissen dieses Bandes spielt.

Fazit

Eine wunderbar flüssig und spannend erzählte Story, bei der ich aber leider einige bekannte Charaktere aus den vorigen Bänden vermisst habe.

Wertung

Idee: 5/5
Cover: 5/5
Spannung: 4,5/5
Charaktere: 3/5
Emotionen: 4/5
Schreibstil: 5/5
Aufbau/Verlauf der Story: 3,5/5

Gesamt:

4 von 5 Blumen


Mein herzlicher Dank geht an...

... den Klett-Cotta Verlag, der so freundlich war und mir, im Zuge der Leserunde, ein Rezensionsexemplar hat zukommen lassen.

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