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Stephanie Madea: Lyon

Mittwoch, Dezember 18, 2013







Titel: Lyon
Reihe: A.M.O.R. (Band 01)
Autor: Stephanie Madea
Genre: Dark Fantasy
Verlag: Sieben Verlag
Seitenzahl: 256
Erschienen im: Oktober 2012
ISBN: 9783864430879
Preis: 8,99€ (Ebook) und 16,50€ (Broschiert)
Meine Wertung: 4,5 Blumen
Vor 500 Jahren ging der Amorphenkönig Lyon Salassar einen Pakt mit dem Feind ein, um seine Vampirrasse vor der Ausrottung zu bewahren. Solange er allein in Verborgenheit mit seinem Schicksal hadert, herrscht Frieden - so glaubt er.Auf der Suche nach Nahrung rettet er der Ärztin Adina Cyburn das Leben. Adina ist von dem mysteriösen Mann und seiner düsteren Ausstrahlung gleichermaßen fasziniert wie verängstigt, denn seine Präsenz verstärkt ihre dämonischen Fähigkeiten, vor denen sie zu flüchten versucht.Obwohl sein Herz für Adina entbrennt, zieht Lyon sich zurück, um seinen Schwur nicht zu brechen. Zu spät erfährt er, dass er das Unheil bereits heraufbeschworen hat. Adina ist zum Spielball seiner Feinde geworden. Als Lyon eine grausame Entdeckung macht, muss er eine verheerende Entscheidung treffen - für seine Liebe oder seine Spezies. 

"Lyon Salassar hatte eine kleine Truppe für diesen gewagten Schritt zusammengestellt."

Im Glauben sein Volk gerettet zu haben hat sich der Amorphenkönig Lyon ins Exil begeben und taucht nur selten auf, um sich Nahrung zu beschaffen.
Bei einem dieser Ausflüge trifft er auf Adina und muss schnell fest stellen, dass sein Volk alles andere als in Frieden lebt. Stattdessen werden sie  von dem verfeindeten Volk, den Magycen gejagt.
Lyon ist über dieses Schicksal seines Volkes zu tiefst betrübt und wird von Schuldgefühlen zerfressen. Doch auch wenn ihm dies alles zu schaffen macht gibt er nicht so leicht auf.

Es gibt mittlerweile schon eine ganze Menge verschiedener Varianten von Vampirgeschichten und diese gehört auf jeden Fall dazu. 
Die ist wirklich mal was völlig anderes, zwar gibt es viele Parallelen zu den herkömmlichen Vampiren doch auch einige größere Unterschiede.
Besonders das Wort Amorph hat mich sehr überrascht, weil es mich eher an ein Bakterium erinnert als an ein Vampirisches Geschöpf. Mir wäre nie die Idee gekommen da irgendwelche Parallelen zu ziehen. 
Aber selbst dieses Tatsache wird im Buch geklärt, warum sich eine mächtige Vampirrasse Amorphen nennen.

Auch Andina ist alles andere als ein gewöhnlicher Mensch. Bis jetzt hat sie sich zwar schon immer irgendwie anders gefühlt, konnte dieses Gefühl aber nie genau benennen, bis sie Lyon kennen lernt, von dem sie sich auf unerklärliche Weise angezogen fühlt.
Doch ist Andina eine sehr freiheitsliebende Person und schafft es nicht Lyon wirklich zu vertrauen und fügt mit diesem abweisendem Verhalten Lyon gegenüber, nicht nur ihm, sondern auch sich selbst großen Schaden zu. Dieses Verhalten verletzt Lyon zutiefst und sie ahnt nicht was sie mir ihrem egoistischem Verhalten anrichtet.
Sonst mochte ich Andina wirklich gerne, aber dieses Verhalten hat mich an ihr sehr gestört und ich konnte es nur schwer nachvollziehen. Wie kann sie Lyon immer noch nicht vertrauen obwohl er ihr immer wieder das Leben rettet und sich selbst dabei gefährdet.

Der Leser weiß schon recht früh wer hinter den bösen Machenschaften steckt, doch die Protagonisten kommen einfach nicht dahinter, das war teils schon ziemlich frustrierend.
Aber sonst steckt das Buch voller Geheimnisse, darunter auch das Geheimnis von Andinas Familie. 
Aber die Geschichte des ersten Bandes ist noch nicht ganz zu Ende, denn das Böse ist noch nicht besiegt.
Das Buch war einfach viel zu schnell zu Ende und ich hätte gern noch mehr davon gehabt.

Auch wenn mich einiges an der Protagonistin gestört hat, so habe ich das Buch doch sehr schnell verschlungen. Vampirfans und besonders welche die genug von den herkömmlichen Vampiren haben sollten unbedingt einen Blick in dieses Buch werfen.

4 1/2 von 5 Blumen



Stephanie Madea, geboren 1977, wuchs in Norddeutschland auf. Nach drei staatlichen Abschlüssen und mehrjähriger Berufstätigkeit im In- und Ausland startete sie im kreativen Bereich ihre Selbstständigkeit und erfüllte sich damit ihren lang gehegten Traum. Neben ihrem Hauptberuf arbeitet sie als freie Schriftstellerin und lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihren vier Katzen in einem kleinen Dorf in den Bergen Zyperns. (http://www.stephanie-madea.com/)


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