Alana Falk: Bis ins Herz der Ewigkeit

Sonntag, April 27, 2014






Titel:  Bis ins Herz der Ewigkeit
Autorin: Alana Falk
Genre: Fantasy Romance, Historisch
Seitenzahl: ca. 259
Verlag: im.press
Erschienen am: 3. April 2014
Preis: 3,99€ (E-book)
Meine Wertung: 4 Blumen

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 Hamburg im Jahre 1888. Die siebzehnjährige Kaufmannstochter Sarah weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Längst hat sie sich damit abgefunden und fügt sich bereitwillig den Anweisungen ihres Vaters, sich zu schonen und den Familiensitz niemals zu verlassen. Doch dann begegnet sie Jan, dem Sohn der Schneiderin, der eine geheimnisvolle magische Gabe besitzt und einen längst verloren geglaubten Wunsch in ihr weckt: den Wunsch, ihrem Schicksal zu entkommen. Mit Sarahs Gefühlen für Jan wächst auch ihr Wille, um ihr Leben zu kämpfen. Aber die Zeit drängt und schon bald beginnt Sarah zu verstehen, dass es für die Erfüllung ihres Wunsches mehr braucht als bloße Magie…


"Greta schreit nicht, als sie sie holen."

Sarah hat mit ihrem Leben abgeschlossen und keinerlei Hoffnung mehr, dass sie von ihrer Krankheit geheilt werden könnte. Ihr Vater jedoch will nicht aufgeben und das ist etwas was Sarah nicht verstehen will, denn er fügt ihr damit innerliche Schmerzen zu. Doch dann trifft sie Jan und ihr Leben scheint wieder so lebenswert zu sein.
Doch ist ihr Tod wirklich das Ende oder viel eher erst der Anfang?!

Das Cover passt super zum Inhalt und zum 19. Jahrhundert. Auch der etwas neblige Hintergrund passt gut dazu. Das erinnert mich an ganz bestimmte Szenen im Buch.

Der Prolog war schon mal ein vielversprechender Anfang, denn dieser zeigt die Zukunft und natürlich möchte man dann als Leser wissen wie es dazu gekommen ist. Das macht es auch wieder wett, das die Spannung nicht immer ganz so hoch angesetzt ist.

Schon am Anfang habe ich gemerkt, die Welt die die Autorin geschaffen hat ist um einiges komplexer als ich nach dem Inhalt vermutet hätte. Es gibt Menschen, die mit besonderen Gaben ausgestattet sind und eine Art Regelwerk die "Charta Moris". Leider wird diese aber nicht näher erklärt, was mir in der Geschichte ein wenig gefehlt hat. Vor allem da Sarahs Vater sich eben strikt an dieses Regelwerk hält.
Sarahs Vater liebt seine Tochter über alles und versucht sie vor dem Tod zu bewahren, was Sarah aber nur umso trauriger macht, weil sie nicht möchte das völlig umsonst Hoffnung entsteht.

Jan ist der Sohn einer Schneiderin und hat die Kaufmannslehre als einer der besten abgeschlossen. Nun möchte er bei Sarahs Vater arbeiten, da dieser ein erfolgreicher Kaufmann ist. Durch Jans Erzählungen merkt man mit was für eine Begeisterung er diesen Beruf ausführt und das er den Job, den er bei Sarahs Vater erhalten hat, für die Liebe zu Sarah aus Spiel setzt, zeigt doch nur wie sehr er Sarah liebt.
Wie sich Sarah und Jan langsam annähern hat auch mir immer mal wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Sarahs Onkel Johann war mir auch sofort sympathisch. Er kam mir manchmal so verspielt wie ein kleines Kind vor und ist auf der anderen Seite eine wichtige Bezugsperson für Sarah und genau das hat mir alles so an ihm gefallen.
Sarah mag ihn auch sehr gerne und versucht ihm daher zu helfen, denn Johann kann sich seit einem Schlaganfall nicht mehr richtig bewegen. Aber er ist immer für sie da und die beiden verbringen sehr viel Zeit miteinander, da auch Sarah nicht seht viel Bewegungsfreiheit hat, weil ihr Vater glaubt ihre Krankheit damit schneller voran zu treiben.

Sarahs Mutter hingegen hatte ich zu Anfang völlig falsch eingeschätzt. Ich hielt sie für eine kalte Person, doch dann habe ich gemerkt, das sie nur aus Sorge um ihre Tochter so wirkte. Dabei wünscht sie sich doch nur Glück für ihre Tochter. Trotzdem ist Sarahs Mutter aber immer noch ein Frau, die stark auf ihren Stand achtet und etwas distanziert ist.

Nur das Fantasyelement in dieser Story war zwar mehr vorhanden als ich am Anfang gedacht hätte, aber doch weniger als ich es mir erhofft hatte. Das war aber nicht wirklich schlimm, denn so wie es war hat es gut zu der Handlung gepasst. Doch die Welt der Gaben, hätte ich mir schon um einiges Detailreicher gewünscht.
Noch einmal richtig gefallen hat mir dann zum Schluss noch der Epilog, der dem Buch ein wirklich tollen Abschluss gegeben hat.

Eine wirklich tolle Liebesgeschichte, die mich öfter mal zu Lächeln bringen konnte. Auch die Charaktere haben mir alle sehr gefallen. Auch wenn ich mir einiges im Buch detaillierter gewünscht hatte, ist es ein gelungenes Werk der Autorin geworden.

Idee: 5/5
Emotionen: 4/5
Schreibstil: 4/5
Spannung: 4/4
Charaktere: 5/5
Aufbau/Verlauf der Story: 4/5
Ende: 5/5

Gesamt:
4 von 5 Blumen


 Alana Falk wurde 1980 geboren und ist in Süddeutschland aufgewachsen, wo sie mit ihrem Mann und ihrem Kater lebt. Seit sie in den USA für einige Monate eine High School besuchte, ist die englische Sprache ihre Leidenschaft. Heute übersetzt sie mit Hingabe Liebesromane. Sie liebt TV-Serien und Filme, Bücher und Musik. Wenn sie ein Lied gefunden hat, das sie inspiriert, hört sie es wochenlang in Endlosschleife, während sie an ihren romantischen Fantasygeschichten schreibt.



... den impress Verlag und der Autorin für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.



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