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Sigrid Lenz: Der Duft der Omega - Wölfe

Mittwoch, April 16, 2014




Titel:  Der Duft der Omega-Wölfe
Reihe: Band 1
Autorin: Sigrid Lenz
Genre: Gay Romance, Fantasy
Seitenzahl: 253
Verlag: Dead Soft
Erschienen am: 29. März 2014
Preis: 5,99€ (E-book) und 13,93€ (Broschiert)
Meine Wertung: 3 Blumen

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Sie nennen sich „Wölfe“, sind aber eine genetisch veränderte Form der menschlichen Spezies, mit eigenen Regeln und Gesetzen. Einer von ihnen ist Vernon, ein geborener Alpha und kommender Anführer seines Klans. Doch er scheint anders als andere Alphas. Als ihm der junge Dariel begegnet, fühlt er sich spontan zu ihm hingezogen. Nur, Dariel ist ein Omega und gehört somit zum Abschaum der Gesellschaft der Wölfe. Omegas werden versklavt, sexuell ausgebeutet und in einigen Klans sogar getötet. 
Doch Dariel geht Vernon nicht mehr aus dem Kopf ...


"Seit jeher begleitet der Wahnsinn die Wissenschaften."

Die Wissenschaftler erschufen etwas, das bei den Menschen mit den richtigen genetischen Voraussetzungen, zu Mutationen führte. Als das an die Öffentlichkeit drang, waren die Menschen nahe der Panik, doch nach einiger Zeit beruhigte sich alles wieder und die "neue Spezies" lebte nach völlig eigenen Gesetzen und isolierten sich von den Menschen. Diese neue Spezies nennt sich Wölfe, obwohl sie äußerlich genau wie Menschen aussehen, hatten sie verschärfte Sinnen und auch einige Verhaltensweisen von Wölfen übernommen.
In dieser Welt treffen sich  Vernon ein geborener Alpha und Dariel ein Omega, der bei den Wölfen nichts anderes als ein Sklave ist.

Das Cover greift schon mal wirklich gut die vorherrschende Stimmung im Buch auf, denn die ist echt düster und traurig.

Im Prolog wird gut die Welt, in der die Protagonisten leben, erklärt und wie es dazu gekommen ist. Zum Beispiel auch wie die Menschen mit den "Mutanten" umgegangen sind. Diese Erklärungen werden auch nicht in die Länge gezogen.

Die Rudel leben abgeschottet von den Menschen und deshalb kennt Dariel auch kein anderes Leben, außer das in seinem Rudel. Als er weiß, dass er ein Omega ist bricht für ihn eine Welt zusammen, er darf nicht mehr zur Schule gehen und hat auch sonst keinerlei Rechte mehr. Selbst seine "Familie" ist keine Stütze für ihn und so landet er sehr schnell auf dem Straßenstrich und versucht sich dort mit der Hilfe von 2 gleichgesinnten Omegas einigermaßen durch zu schlangen und zu überleben.
Das eine Treffen, welches er mit Vernon an einem Sommertag hatte, gibt ihn die Kraft dies alles durch zu stehen und ich fand es wirklich Bewundernswert. Doch auch erst ist irgendwann nur noch ein Schatten seiner selbst und klammert sich an die eine Hoffnung, Vernon vielleicht irgendwann mal zu sehen.
Dariel ist nicht der einzige Omega dem es so geht, so wird jeder Omega behandelt und ich habe mich oft im Buch gefragt wie man so ein Leiden nur zulassen kann.

Während Dariel in der Hackordnung ganz unten ist, ist Vernon ein Alpha und damit steht er an der Spitze der Nahrungskette. Durch Dariel wird er das erste Mal Aufmerksam auf das wirkliche Leben der Omega-Wölfe und mit jedem bisschen was er herausfindet ist er schockierter. Er muss immer mehr merken, dass er Dariel nicht wirklich helfen kann und das macht es auch für ihn nicht gerade leicht. Auch wenn er von außen hin ein sehr gutes und privilegiertes Leben führt.
Vernon freundet sich mit dem Menschen Domenik an, der mich sogar mal zum lächeln bringen konnte, dafür das bei mir fast, während dem gesamten Buches, die Tränen geflossen sind.

Das Buch behandelt einige wichtige Themen wie Vorurteile und Ausgrenzung der Minderheiten.
Es war kein schlechtes Buch und es konnte mich wirklich immer weiter am lesen halten, aber das lag daran, dass ich gehofft hatte Dariel und Vernon würden sich noch mal sehen und auch mal Glück erfahren, doch weit gefehlt die Geschichte ist weitgehend von Düsternis durchzogen und man leidet die ganze Zeit mit den Charakteren.
Ich hatte mir die Handlung einfach ein wenig anders vor gestellt, auch wenn die Idee sehr gut war, hat mich das Buch etwas zu deprimiert zurück gelassen.
Ich hoffe im nächsten Band gibt es für die beiden ein Happy End und genau deswegen werde ich auch den nächsten Band lesen, denn spannend war das Buch auf alle Fälle, wobei es eine Stelle gab, an der die Spannung einmal kurz nach gelassen.

Es war auf jeden Fall ein spannendes Buch, aber leider auch so deprimierend, das man danach unbedingt ein Buch mit einem Happy End lesen möchte.

 Idee: 5/5
Aufbau/Verlauf der Story: 2/5
Charaktere: 3/5
Spannung: 4/5
Emotionen: 4/5
Ende: 1,5/5
Schreibstil: 4/5

Gesamt:
3 von 5 Blumen




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