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Aeryn Vescori: Traumweber

Mittwoch, Mai 21, 2014






Titel: Traumweber
Autor: Aeryn Vescouri
Genre: Steam-Fantasy, Gay Romance
Seitenzahl: ca. 312
Verlag: Incubus
Erschienen am: 1. Mai 2014
Preis: 6,99€ (E-book) und 9,95€ (Broschiert)
Meine Wertung: 4,5 Blumen

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Inhalt

In einer stürmischen Nacht kommen die Häscher des Ordens Aiden holen. Mit vorgehaltener Klinge zwingen sie ihn, sich zwischen Sklaverei und Tod zu entscheiden. Als er sie nach Serinis in die Hauptstadt des Reiches begleitet, begreift er nicht nur, dass er nichts mit den anderen Magiern gemein hat, sondern auch, dass seine Fähigkeit, Träume zu weben und in ihnen zu tanzen, etwas ganz Besonderes ist. So ist kein Wunder, dass der junge Magier Kellin auf ihn aufmerksam wird und ihn in die Abenteuer des Widerstands verstrickt. Aber wem hält Kellin wirklich die Treue und was sind das für eigentümliche Gefühle, die er in Aiden weckt? Zwischen magischen Kristallen und den Ruinen alter Tage muss Aiden sich entscheiden. Eine märchenhafte Steam-Fantasy-Erzählung einer geknechteten Welt, die das Träumen verlernt hat.

Erster Satz
Es war Nacht, als sie ihn holen kamen, und das Land lag friedlich schlummernd unter der silbernen Decke des Mondes.
 

C. Dewi: Staub & Stolz [KR]

Dienstag, November 12, 2013


Mit Staub und Stolz liegt der erste Roman von C. Dewi vor. In einer Welt, die Homosexualität ablehnt und verachtet, treffen sich zwei Männer aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Der Verbannte Forlán, der den eigenen Namen verloren hat und deshalb den seines Volkes trägt, verdingt sich als Leibwächter eines Kriegerprinzen. Iain ist ein mächtiger, manchmal grausamer Mann, der seit Kindesalter darauf vorbereitet wurde, im von Intrigen und Krieg gebeutelten Nordreich zu herrschen. Dennoch muss Forlán sich eingestehen, dass es etwas an Iain gibt, das ihn anzieht. Wider aller Vernunft nähern sie sich an, finden im Gegenüber einen Kampfgefährten, Freund und Ratgeber. Als sich unter den Augen des geifernden Adels mehr zu entwickeln droht, müssen sowohl Forlán als auch Iain Entscheidungen fällen, die ihr Leben nicht nur beeinflussen, sondern sogar beenden könnten.


 Der Südländer Forlan wurde von seinem Stamm verstoßen und seines Namens beraubt und so begegnet er zum ersten mal dem Kriegerprinzen Iain dem Nordländer.
Iain stellt Forlan als Leibwächter ein und so kommen sich die beiden langsam näher.

Es war schön wieder mal eine Geschichte mit ein wenig mehr Seiten zu lesen und wo die Liebe mehr Zeit hat sich zu entwickeln und es alles ein wenig langsamer voran ging und nicht so schnell.
Den Südländer nennen alle einfach nur Forlan, nach dem Namen seines Stammes, da er seinen Namen nicht mehr kennt.
Forlan vermisst die Sitten und Gebräuche seines Landes und leidet oft an Heimweh, in dieser Zeit steht ihm Iain mehr oder weniger offensichtlich zur Seite.
Iain strahlt oftmals eine gewissen Kälte und Brutalität aus, das ändert sich aber glücklicherweise im Verlauf des Buches.

Die erste Hälfte des Buches wird eher aus Sicht von Forlan erzählt, während die zweite eher von Iain erzählt wird.

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen wo mich eine Liebesgeschichte so sehr bewegt hat wie diese.
Besonders das Ende hat mich emotional echt mitgerissen, denn dieses wahr wirklich traurig. Eine Zeit nach dem ich das Buch schon beendet hatte, hat mich das Ende immer noch beschäftigt.
Ich habe mich Iain, aber besonders Forlan sehr verbunden gefühlt, was mir aber erst am Ende so richtig aufgefallen ist und deswegen hat mich das Ende umso mehr getroffen.
Die Geschichte wurde wirklich super erzählt und auch wenn das Ende sehr traurig ist wurde auch dieses gut erzählt.

5 von 5 Blumen


Raik Thorstad: Nach der Hölle Links

Montag, November 11, 2013





In Nach der Hölle links findet die Reise, die in Raik Thorstads Roman Leben im Käfig einen Anfang nahm, ihren Abschluss.

Drei Jahre sind vergangen, seitdem sich die Wege des an Agoraphobie erkrankten Andreas von Winterfeld und Sascha Suhrkamp trennten. 
Drei Jahre, in denen aus Jugendlichen Erwachsene wurden, in denen Andreas um ein normales Leben gekämpft hat und doch noch lange nicht am Ziel ist. Zu viel ist in ihm beschädigt, zu vieles verschüttet.
Eine Wiedervereinigung scheint undenkbar. Doch Sascha ist erwachsen geworden und weiß inzwischen, wie er Andreas´ Weg in die Freiheit begleiten kann.
 
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