Gesa Schwartz: Nacht ohne Sterne

Dienstag, Dezember 22, 2015






Titel: Nacht ohne Sterne
Autorin: Gesa Schwartz
Genre: Fantasy
Seitenzahl: ca. 544
Erschienen am: 28. September 2015
Preis: 14,99€ (E-book) und 18,99€ (Gebunden)
Meine Wertung: 4 Blumen



Inhalt

Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...

Erster Satz

Der Regen hüllte New York in graue Schleier.

 
Meine Meinung

Vom Cover habe ich erst gar nicht so viel gehalten, ich bin eher weniger der Fan von Menschen auf dem Cover. Aber als ich es dann in Handen gehalten habe, habe ich erst richtig sehen, können das Glitzer in den Mantel eingearbeitet wurde und unten am Rande ein schönes Muster entlangläuft.

An sich die Idee ist nicht besonders neu. 2 Völker, die sich bekriegen und eine Protagonistin, die sich dann auch noch in den Feind verliebt.
Bei den beiden Völkern handelt es sich einmal um die Bharassar, die in die Schatten verbannt wurden und um ihre Freiheit kämpfen und um die Askari, das Lichtvolk, welches die Bharassar für Bestien hällt und Grund für den Anfang des Krieges.
Doch Naya steht zwischen dieses beiden Völkern, ist sie doch diejenige die die Kraft besitzt die Grenze zwischen den Bharassar entwider zu erhalten oder aber zu zerstören.
Klar eine große Aufgabe die da auf ihre Schultern lastet, die sie aber wunderbar mit der hilfe von ihrem Askari Freund aus Kindertagen Jaron und Vidar einem Bharassar zu meistern lernt.
Es gibt in der Story, wie auch im wirklichen Leben, kein schwarz und weiß, sonders viele verschiedene Graustufen, so ist nicht ganz klar wer hier jetzt die wirklichen bösen und/oder die guten sind. Die Grenzen sind da fließend.
Von Jaron wusste ich an einige Stellen nciht was ich von ihm halten sollte, denn er ist Nayas Kindheitsfreund hat sich aber an einige Stellen nicht wirklich so verhalten und deswegen war ich mir dann nicht sicher, ob man ihm wirklich trauen kann.

Ich habe in einige Rezensionen schon gelesen, dass der Schreibstil der Autrorin sehr gewöhnungsbedürftig ist und man da erst rein finden muss und es nicht der Geschmack von allen trifft. Ich kam damit eigentlich ganz gut zurecht und mir hat ihre oft tatsächlich sehr bildhafte Ausdrucksweise sehr gefallen, auch wenn es manchmal wirklich einige Stellen gab, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin ob ich es nun verstanden habe.

Ich muss ehrlich sein, ich hätte zu Anfang nicht geglaubt, dass mich die Story so fesseln konnte, obwohl es ja eigentlich um ein bekanntes Szenario geht. Aber sie hat es getan und ich habe bereits ein weiteres Buch der Autorin in meinem Regal, welches ich bald lesen werde (Nephilim).

Fazit

Eine Story die mich wider erwarten fesseln konnte und es wert war gelesen zu werden.

Wertung

4 von 5 Blumen

Autorenporträt

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.

Mehr Informationen zu Gesa Schwartz auf ihrer offiziellen Homepage:
www.gesa-schwartz.de

Kommentare :

  1. Huhu,
    so gehen die Meinungen auseinander. ;) Ich kam mit ihrem Schreibstil so gar nicht klar, aber zum Glück ist das Geschmackssache. Tolle Rezi.
    Liebe Grüße
    Mandy

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