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Carl Hiaasen: Echte Biester

Freitag, März 11, 2016

Titel: Echte Biester | Autor: Carl Hiaasen | Genre: Kinderbuch, Abenteuer Verlag: Beltz & Gelberg | Seitenzahl: ca. 331 | Erschienen am: 19. Dezember 2013 | Preis: 7.99€ (Ebook), 8.95€ (Taschenbuch) und 16.95€ (Gebunden) | Meine Wertung: 4 Blumen


 Wahoo Cray ist quasi im Zoo aufgewachsen, denn sein Vater arbeitet als Tiertrainer. Bei den Crays wimmelt es von Alligatoren, Schlangen und anderen bissigen Kreaturen. Die Tiere hat Wahoo gut im Griff. Echte Biester lauern ganz woanders … Die Macher der Fake-Realityshow »Expedition Überleben!« suchen zahme »wilde« Tiere für ihre Everglades-Folge – ein Auftrag wie gemacht für die Crays. Allerdings glaubt Derek Badger, der dümmliche Star der Show, fest an sein falsches Heldenimage. Während er versucht, den Tieren der Crays an die Gurgel zu gehen, muss Wahoo seinen Vater davon abhalten, Derek an die Gurgel zu gehen. Unterstützung bekommt er von dem Mädchen Tuna, Fan der Show und wandelndes Tierlexikon. Doch Tuna hat ein Geheimnis und einen gefährlichen Verfolger. Der taucht ausgerechnet in dem Moment auf, als Derek, von einer Fledermaus gebissen, panisch in die Sümpfe flüchtet, geradewegs in einen gigantischen Sturm ... Wer wird am Ende die »Expedition Überleben!« überleben?


Seit ihm ein toter Leguan von einer Palme auf den Kopf gefallen war, konnte Mickey Cray keine Aufträge mehr annehmen.



Das Cover ist ziemlich einfach gehalten. Dieses besteht ja wirklich nur aus 3 Farben und außer einem Alligator ist auch nicht besonders viel zu sehen. Also eigentlich nichts Besonderes, aber genau das lässt all die Cover von Carl Hiaasens Büchern hervor stechen und ist somit ein Erkennungsmerkmal des Autors.

Habe ich mich mal wieder an einem Kinderbuch versucht, das kommt bei mir ja nicht gerade häufig von, mein letztes war „Gregor und die graue Prophezeiung“ von der Autorin der Trilogie „Die Tribute von Panem" und somit geht „Echte Biester“ auch in einer völlig andere Richtung, denn hier gibt es keine Fantasy Elemente, aber trotzdem kann ich nicht behaupten, dass dieses Buch das Alltagsleben eines ganz gewöhnlichen Jungens beschreibt, denn wer hat den bitte in seinem Garten einen Alligator wohnen und noch andere Tiere wie Schlangen, Affen oder auch Waschbären. Man merkt also, in diesem Buch geht es ziemlich exotisch vor sich.
Wahoo der Protagonist der Story ist der Sohn eines Tiertrainers, der für Filme oder sonstige Werbesendungen seine Tiere zur Verfügung stellt. Doch wehe dem, der seine Tiere nicht mit dem nötigen Respekt behandelt, da reagiert Mickey Cray sehr allergisch drauf.
Blöderweise befindet sich Wahoos Familie gerade in einer schwierigen Finanziellen Situation, weswegen sie den gut bezahlten Auftrag von „Expedition Überleben!“ annehmen und als hätten sie es nicht schon geahnt geht bei diesem Auftrag alles schief, was nur schief gehen kann, das fängt schon bei Derek Badger, dem Schauspieler an, welcher alles andere als der gefeierte Überlebenskünstler ist und immer in die unmöglichsten Situationen gerät, das war so dämlich da kann man einfach nur noch lachen.

Manchmal habe ich mich gefragt wer hier eigentlich der Erwachsene ist, da Wahoo sich manchmal im Gegensatz zu seinem Vater einfach viel vernünftiger verhalten hat, wobei ich ihm sein Verhalten auch nicht übel nehmen kann, da ich bei so einer Person wie Derek Badger auch am liebsten das weite gesucht hätte.
Das Vater-Sohn Gespann von Mickey und Wahoo muss man einfach lieben, da kommt nicht drum herum.
Und, ja der Protagonist hat einen merkwürdigen Namen, wer heißt schon gerne so wie ein Fisch oder ein Wrestler, da geht dem Mädchen Tuna, einer Klassenkameradin von Wahoo ähnlich und daher beschließen die beiden sich von nun an Lance und Lucille zu nennen.
Tuna ist einer der Gründe warum dieser Auftrag für Wahoo und seinen Vater zu einem unglaublich einprägsamen Ereignis wird und diese hat dann auch noch ein ganz merkwürdiges Hobbie, Tuna merkt sich von allen möglichen Tierarten den wissenschaftlichen Namen. Wenn das mal kein außergewöhnlicher Zeitvertreib ist.
Wobei ich diese Tatsache auch manchmal ziemlich nervig fand, da sie wirklich zu jeden Tier, dem Sie begegnet, dessen wissenschaftlichen Namen nennt und das musste ich wirklich nicht bei jedem wissen, obwohl dies auf der anderen Seite wiederum eine Eigenschaft war, die sie in meinen Augen auch sehr liebenswert gemacht hat.

Das ich Derek Badger nicht besonders leiden konnte dürfte auch keine besondere Überraschung sein, denn auch wirklich keiner der Charaktere konnte ihn leiden. Aber in einer Sache war er wirklich zu bewundern, es ist mir ein Rätsel wie man fast von einem Alligator gefressen und von einer Schnappschildkröte attackiert werden kann und dann immer noch so verdammt Arrogant sein kann.


Auf jeden Fall ein Autor, den ich genauer im Blick behalten werde, denn dieses Buch von ihm hat mir sehr gefallen und es gab so einige Situationen da war ein Lacher unvermeidlich und Situationen bei denen man eine bestimmte Person am liebsten gegen eine Wand geklatscht hätte.
Wer gerne mal ein Kinderbuch liest, sollte sich dieses Autor auf gar keinen Fall entgehen lassen, denn mit seinem humorvollen Schreibstil konnte mich dieser in seinen Bann ziehen.


4 von 5 Blumen 



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